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Innovative Patientenüberwachung – anonym, sicher und zuverlässig

Diskrete Überwachung mit dem System von Qumea.

Innovative Patientenüberwachung – anonym, sicher und zuverlässig

Publiziert

Das Jungunternehmen Qumea mit Sitz in Solothurn hat sich auf die Entwicklung und Bereitstellung eines radarbasierten Monitoring-Systems für Gesundheitsinstitutionen spezialisiert.

Mit dem Ziel, die Patientensicherheit zu erhöhen und die Pflegekräfte zu unterstützen, verfügt das System von Qumea über zahlreiche Funktionen, die in unterschiedlichsten medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im gesamten Spektrum des Gesundheitswesens eingesetzt werden.

Dezentes Mobilitäts-Monitoring

Das Kernprodukt des Unternehmens ist ein radarbasiertes Monitoring-System, das in der Lage ist, Bewegungen und Vitalparameter von Patienten präzise und kontinuierlich zu erfassen. Dazu wird ein 3D-Radarsensor verwendet, der anonym, diskret und kontaktlos arbeitet. Der Sensor sendet und empfängt Radarsignale, die 100-mal schwächer sind als WiFi, und erkennt dadurch feinste menschliche Bewegungen. Die Qumea-Cloud verarbeitet die Bewegungsdaten mithilfe künstlicher Intelligenz, um kritische Ereignisse, wie beispielsweise ein sich abzeichnender Bettausstieg oder ein drohender Sturz sofort zu erkennen und relevante klinische Erkenntnisse bereitzustellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Präventionsmassnahmen, die oft aufdringliche Installationen bedingen oder am Körper getragen werden, arbeitet das Qumea-System kontaktlos, was den Komfort und die Akzeptanz bei den Patiente  deutlich erhöht.

Kein Kompromiss beim Datenschutz

Qumea ist von Grund auf vollständig anonym, zu keinem Zeitpunkt werden Personendaten wie Geschlecht oder Alter erfasst. Der Schutz der Privatsphäre von Patienten und medizinischem Fachpersonal ist damit jederzeit gewährleistet, was Qumea zu einem hervorragenden Beispiel für Datenminimierung macht.

Diese kameralose Technologie ist besonders wichtig in Umgebungen, in denen optische Überwachungsgeräte Ängste und Paranoia verstärken können und daher kontraindiziert sind. Gerade bei deliranten Patienten stellt eine optische Überwachung einen Auslöser dar oder verstärken ein bereits vorhandenes Delir. Laut Datenschutzexperten und gestützt auf die kantonale Datenschutzbehörde Basel-Stadt bietet Qumea im Gegensatz zu Systemen mit Kameras oder optischen Sensoren die einzige datensparsame und damit rechtlich verhältnismässige Lösung zum Mobilitäts-Monitoring im Patientenzimmer.

Zukunftsaussichten

Qumea hat sich zum Ziel gesetzt, seine Technologie in den Diensten der Patientensicherheit kontinuierlich weiterzuentwickeln und zusätzliche Einsatzgebiete zu erschliessen. Verfolgt wird eine weitere Interpretation der erfassten Daten hinsichtlich des Monitorings von Mikro- und Makrobewegungen, die wertvolle klinisch relevante Rückschlüsse ermöglichen. Mehrere Forschungsprojekte mit universitären Partnern behandeln etwa die Erfassung von Schlaf und Vitalwerten sowie die Früherkennung verschiedener Neuropathologien.

Ein System für ein vielfältiges Einsatzgebiet

Das Qumea-System findet in verschiedenen medizinischen Bereichen Anwendung und wird den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen gerecht. Neben Akutspitälern, beispielsweise auf orthopädischen Abteilungen, findet das System Einsatz in Alters- und Pflegezentren, Psychiatrien, auf Geriatrie- und altersmedizinischen Stationen sowie in Rehabilitationseinrichtungen:

Praxisbeispiel Universitäre Altersmedizin Felix Platter

Dr. phil. Wolfgang Hasemann, Leiter des Basler Demenz-Delirium-Programms an der Uniklinik, ist überzeugt von Qumea: Dank dem Monitoring-System gelang es, Stürze zu reduzieren und die Patienten-Outcomes zu verbessern. Er bezeichnet Qumea als intelligent und diskret und unterstreicht, dass die Pflege und Patienten enorm vom System profitieren.

Mit dem System gelang es, auf der Delir-Unit im Kontext von Bettausstiegen und Stürzen die Arbeitsbelastung für das Pflegepersonal um 49 Prozent und die Arbeitsunterbrechungen um 75 Prozent zu reduzieren. Wohl auch aus diesem Grund möchten acht von zehn Mitarbeitenden nicht mehr auf das System verzichten.

Praxisbeispiel Haslibrunnen Langenthal

Geschäftsführer Hansjörg Lüthi bezeichnet Qumea als «Meilenstein in Bezug auf Patientensicherheit». Er legt grossen Wert darauf, früh neue Technologien und Trends in der Pflege und Betreuung zu prüfen, diese in seiner Institution zu integrieren und damit die Bewohnersicherheit signifikant zu erhöhen. Ein wichtiger Aspekt ist daneben auch die Unterstützung des Pflegealltags, da kritische Situationen frühzeitig erkannt und entsprechend Alarme ausgelöst werden.

Einen Kompromiss bei der Privatsphäre ist er dabei nicht bereit, einzugehen: Die Qumea-Radarsensoren sind im Haslibrunnen in die Deckenlampen integriert und so für die Bewohnenden unsichtbar. Damit ist ein diskretes Monitoring mit maximaler Sicherheit gewährleistet, das aufgrund der anonymen Technologie dem Datenschutz sowie dem individuellen Anspruch auf Wahrung der Privatsphäre gerecht wird.

Das Sicherheitsgefühl bei Bewohnenden, Angehörigen und Mitarbeitenden steigt mit dem Einsatz solcher technischen Hilfsmittel signifikant und sind für Lüthi eine Selbstverständlichkeit in modernen Institutionen. Im Haslibrunnen kann mit Qumea auf entwürdigende freiheitsbeschränkende Massnahmen wie Bettgurten, Fixationen oder Sensormatten verzichtet werden.

Mehr als Sturzprävention

Das Qumea-System bietet eine Vielzahl von Funktionen, die es zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen Pflegeumgebung machen:
❱ Bettausstieg: Mehrstufige Detektion von Bettausstiegs-Tendenzen (Unruhe, Aufsitzen, Aufstehen)
❱ Zimmerpräsenz: Echtzeit Zimmer- und Bettpräsenz, individuelle Bettbelegung in Mehrbettzimmern
❱ Aufstehen: Erkennen von Aufsteh-Tendenzen aus Stühlen und Rollstühlen im ganzen Raum
❱ Unruhe: Erkennung von plötzlicher Unruhe, Agitation und Zittern
❱ Sturz: Erkennen aller Arten von Stürzen im ganzen Raum
❱ Ausbleibende Rückkehr: Erkennt, wenn die Rückkehr ins Bett ausbleibt, z. B. nach einem Toilettenbesuch
❱ Aktivitäts-Übersicht: Einsicht in Patientenaktivität zur Beurteilung der Schlafqualität oder zur Validierung therapeutischer Massnahmen
❱ Zonen Ein- und Austritt: Erkennen von Betreten oder Verlassen bestimmter Zonen im Zimmer oder das Verlassen des Zimmers
❱ Dekubitus-Prävention: Erkennung von Makro- und Mikrobewegungen, die in einer automatischen Mobilisationsempfehlung resultiert

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Bezugsquellenverzeichnis